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Foto: Pferdefotografie Irene Hohe
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Züchterisch gesehen hatten die Pferde der iberischen
Halbinsel, d.h. die spanischen Andalusier und die portugiesischen Lusitanos
ursprünglich dasselbe Zuchtbuch. Als jedoch in Spanien der berittene
Stierkampf verboten wurde, trennten sich ihre Wege. Während die spanischen
Pferde nun für viele andere Verwendungszwecke gezüchtet wurden, blieb in
Portugal das Zuchtziel unverändert: ein athletisches, wendiges,
temperamentvolles, trotzdem gehorsames Pferd mit guten Grundgangarten und
bequem für den Reiter.
Diese Eigenschaften sowie die Veranlagung zur Hohen
Schule machen den Lusitano heute immer beliebter sowohl als Sportpferd in
der Dressur als auch im Freizeitbereich.
Und was diese Pferde besonders auszeichnet ist ihre
Gelehrigkeit, ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Reiter und ihre
Freude an der Arbeit. |